UTA unterstützt auch weiterhin die Initiative DocStop
Kleinostheim,08/2010
Im Rahmen einer symbolischen Scheck-Übergabe am Sitz ihrer Hauptverwaltung besiegelte die UNION TANK Eckstein GmbH & Co. KG (UTA) die weitere Unterstützung der Initiative DocStop. Für UTA sind die Gesundheit und das Wohlbefinden der Berufskraftfahrer sehr wichtig. Daher wird die Initiative DocStop von Beginn an unterstützt. Darüber hinaus ist UTA auch seit einigen Jahren Unterzeichner der Europäischen Charta für Straßenverkehrssicherheit und dazu leistet DocStop einen wichtigen Beitrag. Technische Unterstützung gibt es für Hilfesuchende über den UTA Stationsfinder unter http://www.uta.de/. Dort sind alle DocStop-Stationen mit einer komfortablen Suchfunktion zu finden.
Zur Initiative DocStop: An Autohöfen und Raststätten, die mit einem DocStop-Logo gekennzeichnet sind, erhalten Berufskraftfahrer eine Wegbeschreibung zum nächsten Arzt, der dem DocStop-System angeschlossen ist. Konkret sieht diese Hilfestellung so aus, dass ein Arzt in unmittelbarer Nähe des Rasthofes den Hilfe suchenden Fahrer als Patienten zeitnah untersucht und behandelt. Ist die Arztpraxis oder das Krankenhaus nicht direkt mit dem LKW/Bus zu erreichen, so sind die Wege zu einer Praxis bewusst relativ kurz gehalten worden.
www.uta.de
Immer mehr Lkw-Fahrer wählen die Doc-Stop-Hotline
Lkw-Fahrer brauchen während der Fahrt immer öfter medizinische Hilfe. Zu diesem Schluss kommt der ADAC Truckservice und die Initiative Doc Stop für Europäer.
Seit Bestehen der Doc Stop-Hotline, die zur besseren Medizin-Versorgung für Lkw-Fahrer gegründet wurde, stehen rund 300 Anlaufstellen für Fahrer zur Verfügung. Derzeit erfragen laut ADAC durchschnittlich 100 Fahrer pro Monat die Leistungen von Doc Stop - per Hotline, per Mail oder per Autohof. Dabei erkundigen sich 45,5 Prozent der Anrufer laut ADAC nach der nächsten Vor-Ort-Hilfe. Sehr häufig holen sich Fahrer Rat bei Zahnproblemen (10,3 Prozent). 7,3 Prozent klagten über Prellungen und Verstauchungen, knapp fünf Prozent über Grippe und Fieber. Mit Rückenschmerzen wegen langen Sitzens hatten nur 3,6 Prozent der Anrufer zu schaffen. Der ADAC Truckservice unterstützt seit 2008 die Initiative Doc Stop mit einem kostenlosen Betrieb der Doc-Stop-Hotline.
Die Nummer lautet : 0 18 05/112 024
Hilfe für Fernfahrer
KRONE spendet 5.000 EUR für Projekt DocStop
Werlte/Nürburgring, 25. Juli 2009 – Einen Spendenscheck in Höhe von 5.000 EUR für die Aktion DocStop überreichte KRONE Marketingleiter Dr. Frank Albers an Rainer Bernickel, den Initiator und Leiter der Aktion beim 24. Truck Grand Prix auf dem Nürburgring. Hinter dem Begriff DocStop verbirgt sich die medizinische Unterwegsversorgung für LKW-Fahrer. An allen Rasthöfen, die mit dem DocStop-Logo gekennzeichnet sind, können Berufskraftfahrer medizinische Hilfeleistungen anfordern. Konkret sieht diese Hilfestellung so aus, dass ein Arzt in unmittelbarer Nähe des Rasthofes den hilfesuchenden Fahrer als Patienten untersuchen und behandeln wird. Für KRONE ist es selbstverständlich, die DocStop-Initiative erneut zu unterstützen, wie Dr. Frank Albers erläuterte: „Die Mitgliedsbeiträge, die wir durch den KRONE Drivers Club einnehmen, spenden wir grundsätzlich für Aktionen, welche wiederum den Fahrern zu Gute kommen. Und dazu gehört die Aktion DocStop, die wir wieder mit einer Summe von 5.000 Euro unterstützen.“
Rainer Bernickel bedankte sich im Namen der Fahrer für die KRONE Hilfestellung und erläuterte: „Jeder Arbeitnehmer kann im Krankheitsfall sofort einen Arzt aufsuchen; dieses Recht sollte auch für Fahrer gelten, die aber im Alltag ja nicht einfach so mit ihrem Fahrzeug bei einem Arzt vorfahren können. Deshalb haben wir das DocStop-Projekt ins Leben gerufen, denn kranke LKW- und Bus-Fahrer stellen schließlich auch eine Gefahr für sich und ihre Umwelt dar. Die KRONE Fördermittel werden wir nutzen, um das medizinische Netzwerk DocStop europaweit weiter strategisch umzusetzen.“ Zurzeit beteiligen sich bundesweit 250 medizinische Einrichtungen und Ärzte an der DocStop-Aktion.
Anfragen zum Projekt sind möglich unter: rbernickel@t-online de
Rainer Bernickel (r.) nimmt von KRONE Marketingleiter Dr. Frank Albers die Spende entgegen. Foto: D. Albrink
DocStop hilft - Erkrankte Fernfahrer auf Achse
Die pochenden Schläfen versucht er mit Schmerzmitteln zu betäuben, den gebeutelten Rücken nimmt er kaum noch wahr, nur die Nase will nicht aufhören zu laufen.
Irgendwo zwischen dem Entladen der Fracht in Spanien und der münsterländischen Heimat hat ihm die Klimaanlage im Lastwagen den Rest gegeben: Erkältung. Sebastian Rohde (29), Berufskraftfahrer einer Spedition in Ladbergen, beschreibt die Malaise seiner jüngsten Tour quer durch Europa. Aber anstatt einen Arzt aufzusuchen, "redet man sich ein, es wird schon gehen". Für eine bessere Unterwegsversorgung auf Europas Schnellstraßen sorgt das Projekt DocStop - fast wöchentlich kommen neue Stationen und Ärzte dazu.
Initiator des Projektes ist Rainer Bernickel, 62 Jahre alt, pensionierter Beamter der Autobahnpolizei Münster und Vorstandsmitglied im Verein "DocStop für Europäer". Jahrelang hat er die Berufskraftfahrer, ihre Sorgen und Wehwehchen kennengelernt: "Bei einem Fernfahrerstammtisch kam das Gespräch auf die mangelnde medizinische Versorgung, wenn die Fahrer mal wieder viele Tage fern der Heimat auf Tour sind", erinnert sich Bernickel. Meist sind es Rückenschmerzen durch langes Sitzen, anstrengendes Be- und Entladen der Fracht, Kopfschmerzen und Schlafmangel. Die Initiative DocStop kooperiert mit knapp 300 Ärzten und Krankenhäuser entlang der Autobahnen.
"Irgendwie ist man gezwungen weiter zu fahren. Mal eben einen Tag krankschreiben, das geht nicht", weiß Fernfahrer Rohde. Genau dieses Problem hat Bernickel auf die Docstop-Idee gebracht, denn mit einem schlechten Gesundheitszustand steige auch das Unfallrisiko. Für den Fahrer eines 40-Tonners ist es fast unmöglich, in einer fremden Stadt einen Arzt zu finden - und einen Parkplatz dazu. Auch die gesetzlich festgelegten Lenk- und Ruhezeiten sowie der Termindruck setzen enge Grenzen. Nach den Worten Rohdes bleibt dann oft nur der Griff in die selbst angelegte "Lkw-Apotheke". Schmerzmittel, Arzneien gegen Magen-Darm-Infekte: "Man denkt immer, das halte ich noch aus und dann wirft man eine Pille ein", erzählt der 29-Jährige. Diese Gewohnheit der Selbsttherapie sehen Ärzte und Polizei gleichermaßen kritisch. "Die Nebenwirkungen der Medikamente werden meist nicht beachtet", erklärt DocStop-Arzt Uwe Freitag. Hinzu komme die oft eher schlechte Ernährung auf den langen Strecken. Die Gefahr bei dieser Berufsgruppe sei besonders hoch, aus Übergewicht und hohem Blutdruck resultierende Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu verschleppen.
Für den spontanen Arztbesuch unterwegs kooperiert DocStop mittlerweile mit knapp 300 Ärzten und Krankenhäuser entlang der Autobahnen. Der Bedarf ist groß: Bundesweit sind laut Bernickel täglich ca. 1,6 Millionen Nutzfahrzeuge auf 12.400 Autobahnkilometern unterwegs, darunter fast 800.000 Berufskraftfahrer. Über eine Hotline können diese nun den nächst gelegenen Allgemeinmediziner oder Facharzt auf ihrer Route erfragen. "Einmal auf dem Rasthof sind alle Praxen in weniger als vier Kilometer erreichbar, und die Mediziner verpflichten sich, die Fahrer vor anderen Patienten dranzunehmen", erklärt Bernickel.
Zu den Fördermitgliedern von DocStop gehören viele Speditionen, denn auch sie profitieren von der medizinischen Versorgung ihrer Fahrer. Speditionschef Joachim Fehrenkötter lobt zwar seine "pflichtbewussten" Fahrer, den Kunden in Sachen Termindruck entgegen zu kommen, aber "das oft gehörte 'es geht schon', ist im Straßenverkehr einfach gefährlich". Er merke häufig erst, wie schlecht es einem Fahrer gehe, wenn dieser zurück ist.
Der Erfolg von DocStop lässt sich bereits in Zahlen ablesen. Nach ersten Umfragen nutzen monatlich rund 100 Fernfahrer das Angebot. Auch Sebastian Rohde will sich künftig bei der nächsten ernsteren Erkrankung gleich an einen Arzt auf seiner Route wenden. Und Initiator Rainer Bernickel sucht weitere Mediziner für sein Projekt, das auf Dauer auch europaweit und möglichst lückenlos den mobilen Arztbesuch möglich macht.
dpa, DPA Bericht vom 20.Juli 2009
In der Zeit vom 16.-18. Februar 2009 wurde die Initiative DocStop für Europäer e.V. in Washington DC/USA durch die Europäische Agentur für Arbeitsschutz bei der "International Conference on Raod Safety at Work" vorgestellt.
150 Kollegen sind schon dabei: Machen Sie auch mit!
DocStop - damit Lkw-Fahrer unterwegs einen Arzt finden
Nürburgring – Fernfahrer verbringen ihre Tage auf der Autobahn und die Nächte auf Rasthöfen. Der Hausarzt ist weit und einen anderen Doktor aufzusuchen, kann schwierig werden: Wer willschon seinen 40-Tonner auf das Parkplätzchen einer Innenstadtpraxis manövrieren?
Die Arbeitsbedingungen von Lkw-Fahrern zu verbessern, hat sich der ADAC TruckService auf dieFahnen geschrieben. Um hier an der Gesundheitsschraube zu drehen, wurde in Zusammenarbeit mit Dr. Dieter L. Koch und Reiner Bernickel das Projekt DocStop ins Leben gerufen. Offiziell heißt das Projekt „Initiative zur medizinischen Unterwegsversorgung für Berufskraftfahrern europaweit“. Hotline rund um die Uhr geschaltet. Bei akuten Erkrankungen können sich Trucker rund um die Uhr an eine Hotlinewenden. Dort wird ihnen ein Arzt in ihrer Nähe genannt, der Lkw-Fahrer bevorzugt behandelt.
Denn Zeitdruck, vermeintlich nur leichte Beschwerden und oft schwierig anzufahrende Arztpraxen schrecken viele Trucker ab. Ohne Therapie oder unter unprofessioneller Selbstbehandlung gefährden die Fahrer dann sich selbst und evtl. auch andere Verkehrsteilnehmer, meldet der ADAC TruckService. Bisher sind 150 Ärzte im Deutschland in der DocStop-Liste vertreten und es werden weitere Kollegen zum Mitmachen gesucht.
Wer also an dermedizinischen Versorgung der Lkw-Fahrer teilnehmen will und dessen Praxis idealerweise nicht weiter als 4 bis 5 km von der nächsten Autobahnabfahrt, einem Rastplatz oder Autohof entfernt ist, sollte sich beiHerrn Bernickel (rbernickel@t-online) anmelden. Weitere Informationen gibt es im Internet unter: www.docstoponline.eu.
(aus: Medical Tribune, 43. Jahrgang, Nr. 39, 26. September 2008, Seite 10)
ADAC Truck Service: Hotline für Doc Stop
Nürburgring. Der ADAC Truck Service richtet eine unentgeltliche 24-Stunden-Hotline für das Medizinprojekt Doc Stop ein. Der neue Service soll bis zum Herbst dieses Jahres starten, dann wird auch die konkrete Telefonnummer bekannt gegeben. „Wir beim ADAC Truck Service packen gerne mit an, wenn es darum geht, die Arbeitsbedingungen für LKW-Fahrer zu verbessern“, sagte Werner Renz, Geschäftsführer des ADAC Truck Service.
Trucker können über diesen Notdienst schnell und unkompliziert einen Arzt konsultieren, sollten sie unterwegs erkranken. Dieter L. Koch (MdEP) und Rainer Bernickel haben Doc Stop bereits im April 2007 ins Leben gerufen. Bislang konnten sich LKW-Fahrer allerdings nur Listen von teilnehmenden Ärzten auf der Onlineseite der Kampagne herunterladen. (aus: Verkehrsrundschau.de, 15. Juli 2008, http://www.verkehrsrundschau.de/)
Trucker: ein Beruf, der krank macht!
"Wir haben die Nase voll."...
Lesen Sie mehr indem Sie HIER! die Pdf des Artikels öffnen!
(aus: Autobild Nr.17, 27. April 2007, Seite 22, http://www.autobild.de/)
Krank auf Achse
(aus: www.swiss-drivers.ch, Swiss Drivers ist der DocStop Partner in der Schweitz)
Immer mehr LKW Unfälle passieren weil der Fahrer trotz Krankheit versucht, sein Ziel zu erreichen. Zeitdruck, logistische Zwänge und die Angst vor dem Jobverlust lässt den Fahrer oft Anzeichen ernstzunehmender Krankheiten missachten. Er greift viel lieber zu Medikamenten deren Nebenwirkungen er nicht kennt und nicht abschätzen kann, als seinen Auftrag nicht ausführen zu können. Eine Umfrage bei den LKW-Fahrern hat ergeben, dass 85% aller befragten Fahrer mit der medizinischen Versorgung auf Achse nicht zufrieden sind. WARUM? Auf der Autobahn gibt es keinen Doc und in der Stadt mit einem 40-Tonnen Fahrzeug eine Arztpraxis aufzusuchen ist ein Ding der Unmöglichkeit. Diesen Misstand haben der Europaabgeordnete und Schirmherr dieser Initiative Herr Dr. Dieter L. Koch und Initiator, Leiter und Koordinator Herr Rainer Bernickel aufgegriffen. So wurde nach diversen Vorgesprächen am 29. März 2007 das erste Hearing im europäischen Parlament in Brüssel abgehalten. Die UICR war dabei und unterstützt diese Initiative...
(mehr auf der Hompage)
Mit DocStop gesund auf Achse
(aus: zm 97, Nr, 22, 16.11.2007, Seite 136,137)
16. November 2007 - Eine Woche auf Tour - für LKW- und Busfahrer im Fernverkehr auf Deutschlands und Europas Straße ist das der Berufsalltag. Doch was ist, wenn der Fahrer plötzlich fern von zu Hause krank wir? Die Initiative DocStop hilft, wenn unterwegs dringende ärztliche und zahnärztliche Hilfe nötig werden. Schnell und unbürokratisch.
Eine typische Situation: Die LKW-Tour geht von Celle nach Mailand, das Zeitraster für die geplante Lieferung ist eng, die Staulage groß - und der LKW-Fahrer bekommt unerwartet unterwegs rasende Zahnschmerzen. An Weiterfahrt ist nicht zu denken, ein Ersatzkollege, der den LKW übernehmen könnte, steht nicht zur Verfügung. Ärger mit dem Arbeitgeber ist vorprogrammiert.
Was tun? Hier setzt das Projekt DocStop, eine Initiative des Thüringer Europaabgeordneten und Vorstandsmitglieds des europäischen Verkehrssicherheitsrates, Dieter L. Koch, und des Europareferenten für Verkehr und Sicherheit, Rainer Bernickel, an. Das Konzept sieht so aus: Der Kraftfahrer erhält die Möglichkeit, sich an Autohöfen und Raststätten entlang der Autobahnroute über medizinische Versorgungspunkte zu informieren, die sich im Umkreis von etwa vier Kilometern vom Anlaufpunkt befinden. Dort liegen Informationen und Listen aus, die dem Fahrer helfen, die Anschrift eines Arztes, Zahnarztes oder Krankenhauses in der Nähe ausfindig zu machen und den Transportweg dorthin zu erfahren. Ein Netz von Ärzten und Zahnärzten, die für die Behandlung von LKW-Fahrern zur Verfügung stehen, ist im Aufbau begriffen und wächst stetig. Abgerechnet werden kann bei deutschen Fahrern über die Versichertenkarte, Fahrer europäischer Länder je nach Fall über die europäische Karte einer Krankenkasse oder per Kostenerstattung. Die Initiative wird derzeit bundesweit umgesetzt, eine europaweite Ausdehnung ist geplant.
"Ziel ist es, ein europaweites medizinisches Versorgungsnetz für LKW-Fahrer zu institutionalisieren und damit präventiv einen Beitrag zur Steigerung der Verkehrssicherheit zu leisten", berichtet Rainer Bernickel. Gerade bei LKW-Fahrern seien Erkrankungen oft ein Riesenproblem. Angst vor möglichen Repressalien im Betrieb, wenn der Fahrauftrag unterbrochen werden muss, sei bei vielen Fahrern ein Grund, die Beschwerden einfach zu ignorieren. Als Kurzzeitlösung würden oftmals Medikamente eingenommen, deren Nebenwirkungen nicht bekannt seien, und die deshalb ein hohes Risiko für die Weiterfahrt darstellten. Selbstmedikation mit frei verkäuflichen Medikamenten sei die Regel, und oft werde in desolatem Gesundheitszustand einfach weitergefahren - eine Gefahr für den Betroffenen selbst wie auch für den allgemeinen Straßenverkehr. Es könne zu schwerwiegenden Verkehrsunfällen kommen.
Die bandbreite der körperlichen Beschwerden der LKW-Fahrer sei groß, sie reiche von Zahnschmerzen, Grippe, Magen-Darm-Probleme, Kopfschmerzen, Sehbeschwerden und Rückenproblemen bis hin zu weitere Erkrankungen, erklärt Bernickel. Das Angebot DocStop werde unter den Fernfahrern bereits mit Interesse aufgenommen. Zwar gebe es noch keine gesicherten Zahlen, aber zahlreiche positive Rückmeldungen.
DocStop: EU-Pilotprojekt verzeichnet großen Zuspruch von Ärzten und Kliniken
(aus: Ärzte Zeitung, 24. Juli)
Drei Monate nach dem Start im April beteiligen sich inzwischen 85 Niedergelassene und Kliniken am Projekt DocStop für LKW-Fahrer. Mit der Initiative soll die akut-medizinische ambulante Versorgung von Fernfahrern auf Achse verbessert werden. Auf 47 an Autobahnen gelegenen Autohöfen sowie einigen Nutzfahrzeugzentren können sich erkrankte LKW-Fahrer über die am Projekt teilnehmenden Arztpraxen und Kliniken informieren. Aktuell sind das 45 Allgemeinmediziner, 27 Kliniken sowie Augen-, Frauen- und Zahnärzte in einem Umkreis von vier Kilometern zum Autohof, sagt der Initiator und Leiter des EU-Projekts, Rainer Bernickel. In den kommenden Tagen könnten deutschlandweit weitere 50 Ärzte und Kliniken dazukommen. Einige Autohofbetreiber bieten zudem einen kostenlosen Taxi-Shuttle zur jeweiligen Praxis an. Monatlich erkundigen sich etwa fünf Mediziner nach dem Projekt, sagt der Polizeihauptkommissar im Ruhestand.
„Ein Fahrer eines 40-Tonners kann nicht mal eben in die Stadt donnern, da parken und in der Praxis zwei Stunden auf einen Termin warten", sagt er. Als Gründe nennt er den enormen Termindruck, dem die Fahrer ausgesetzt sind, und die Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes. Daher quälten sich viele Brummifahrer bisher mit Kopf- oder Gliederschmerzen, Erkältungen, Magenverstimmung oder hohem Fieber über die Piste. Andere verabreichten sich Medikamente ohne ärztlichen Rat und gingen hohe Risiken durch mögliche Nebenwirkungen ein. Mit DocStop soll sich das ändern, hofft Bernickel.
Krone-Magazin
(www.krone.de)
Die medizinische Unterwegsversorgung für LKW-Fahrer DocStop wurde im Frühjahr 2007 ins Leben gerufen. Was sich seitdem alles getan hat, berichtet der Initiator Rainer Bernickel.
Krone: Was gibt’s neues rund um DocStop?
Rainer Bernickel: Eine ganze Menge. Inzwischen gibt es bundesweit über 100 DocStop-Anlaufstellen, an denen Berufskraftfahrer medizinische Hilfeleistungen anfordern können.
Dank eines Berichts in einer Zahnarztzeitung (ZM) haben sich spontan bislang auch 18 Zahnärzte gemeldet, welche die Aktion aktiv unterstützen. Man kann wirklich sagen, es werden täglich mehr DocStop-Stationen.
Krone: Und wie wird DocStop genutzt?
Rainer Bernickel: Ich persönlich weiß von knapp 30 Fällen, in denen Fahrer die DocStop-Hilfe seit September 2007 in Anspruch genommen haben. Aber auch hier gilt: Je bekannter DocStop wird, desto größer wird sicherlich auch die Zahl der Hilfesuchenden.
Krone: Bislang beschränkt sich DocStop ja ausschließlich auf Deutschland. Gibt es Pläne, die Initiative auch auf andere europäische Länder auszuweiten?
Rainer Bernickel: Ja, natürlich ist das ein großes Ziel. Ich war jetzt gerade in London und habe bei der Metropolitan Police u.a. auch DocStop vorgestellt. Dort war man sehr interessiert und prüft eine zeitnahe Umsetzung. Eine weitere überaus positive Resonanz bekam ich nach einem Vortrag in Genf vor Vertretern aus 15 europäischen Ländern (IRU / International Road Transport Union). Damit sind die ersten Schritte zur Internationalisierung von Doc-Stop gemacht.
Vorrangig werden wir zuerst ein bundesweit flächendeckendes Netz an DocStop Stationen aufbauen, um dann die europäischen Verkehrswege zu versorgen.
Akut-Versorgung von Fernfahrern 26.07.2007
Drei Monate nach dem Start im April beteiligen sich inzwischen 85 Niedergelassene und Kliniken am Projekt DocStop für LKW-Fahrer. Mit der Initiative soll die akut-medizinische ambulante Versorgung von Fernfahrern auf Achse verbessert werden. Auf 47 an Autobahnen gelegenen Autohöfen der VEDA-Gruppe sowie einigen Nutzfahrzeugzentren können sich erkrankte LKW-Fahrer über die am Projekt teilnehmenden Arztpraxen und Kliniken informieren. Aktuell sind das 45 Allgemeinmediziner, 27 Kliniken sowie Augen-, Frauen- und Zahnärzte in einem Umkreis von vier Kilometern zum Autohof, sagt der Initiator und Leiter des EUProjekts, Rainer Bernickel. In den kommenden Tagen könnten deutschlandweit weitere 50 Ärzte und Kliniken dazukommen. Einige Autohofbetreiber bieten zudem einen kostenlosen Taxi-Shuttle zur jeweiligen Praxis an. Monatlich erkundigen sich etwa fünf Mediziner nach dem Projekt, sagt der Polizeihauptkommissar im Ruhestand.
"Ein Fahrer eines 40-Tonners kann nicht mal eben in die Stadt donnern, da parken und in der Praxis zwei Stunden auf einen Termin warten", sagt Bernickel. Als Gründe nennt er den enormen Termindruck, dem die Fahrer ausgesetzt sind, und die Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes. Daher quälten sich viele Brummifahrer bisher mit Kopf- oder Gliederschmerzen, Erkältungen, Magenverstimmung oder hohem Fieber über die Piste. Andere verabreichten sich Medikamente ohne ärztlichen Rat und gingen hohe Risiken durch mögliche Nebenwirkungen ein. Mit DocStop soll sich das ändern, hofft Bernickel.
DocStop Versorgung Unterwegs
(aus: www.autohof-guide.de)
"Was tut jeder berufstätige Bürger, wenn er krank wird, sich unwohl fühlt oder Schmerzen hat? Er sucht einen Arzt auf, um Abhilfe zu schaffen und kann dann nach einer entsprechenden Behandlung in der Regel wieder beschwerdefrei seiner Arbeit nachkommen. Was aber machen Lkw- und Busfahrer? Termindruck, logistische Zwänge und für die Stadt unvorteilhafte Fortbewegungsmittel bringen viele Fahrer dazu, diese Probleme nur durch Kurzzeitlösungen wie Medikamente mit ihren Nebenwirkungen zu behandeln oder, schlimmer noch, die Beschwerden sogar völlig zu ignorieren. Die Folgen sind oft schwerwiegend: Aufmerksamkeit und Konzentration lassen nach, der Fahrer ist teilweise nicht mehr in der Lage, den Lkw sicher zu führen. Schwere Verkehrsunfälle können die Folge sein, die Straßenverkehrssicherheit wird nachhaltig beeinträchtigt.
Hier will das Projekt DocStop Abhilfe schaffen. Der Thüringer Europaabgeordnete, Vorstandsmitglied des europäischen Verkehrssicherheitsrates und Schirmherr des Projekts Dieter L. Koch sowie der Initiator und Leiter der Initiative, Rainer Bernickel, als Europareferent für Verkehr und Sicherheit, leiten das Projekt. Die Kraftfahrer bekommen die Möglichkeite, sich an Autohöfe und Raststätten über Ärzte in der Nähe zu informieren. Dadurch soll eine medizinische Grundversorgung für unterwegs sichergestellt werden. Die Autohöfe organisieren dann einen Transfer zum nächstgelegenen Arzt. Viele Ärzte in Deutschland haben bereits Interesse signalisiert und sichern den Kraftfahrern zeitnah eine bevorzugte Behandlung zu. Das Ziel ist es, ein europaweites medizinisches Versorgungsnetz für die Lkw-Fahrer zu institutionalisieren, um damit präventiv einen Beitrag zur Steigerung der Verkehrssicherheit zu leisten, was natürlich auch im Sinne fon UTA ist.
Alle Stationen, die an DocStop beteiligt sind, finden Sie im UTA-Stationsfinder unter www.UTA.de.


